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"Grundworte sagen nicht etwas aus, was außer ihnen bestünde, sondern gesprochen stiften sie einen Bestand."
I
I and Thou"How much weight has all erroneous talk about Gods nature and works (although there never has been nor can be any such talk that is not erroneous) compared with the one truth that all men who have addressed God really meant him? For whoever pronounces the word God and really means Thou, addresses, no matter what his delusion, the true Thou of his life that cannot be restricted by any other and to whom he stands in a relationship that includes all others."
Ich und Du, usually translated as I and Thou, is a book by Martin Buber, published in 1923. It was first translated from German to English in 1937 by Ronald Gregor Smith, with a later translation by Walter Kaufmann being published in 1970. It is Buber's best-known work, setting forth his critique of modern objectification in relationships with others through the contrast between an "I-Thou" and an
"Grundworte sagen nicht etwas aus, was außer ihnen bestünde, sondern gesprochen stiften sie einen Bestand."
"Es gibt kein Ich an sich, sondern nur das Ich des Grundworts Ich-Du und das Ich des Grundworts Ich-Es. Wenn der Mensch Ich spricht, meint er eins von beiden. Das Ich, das er meint, dieses ist da, wenn er Ich spricht. … Wer ein Grundwort spricht, tritt in das Wort ein und steht darin."
"Das Ich des Grundworts Ich-Du ist ein andres als das des Grundworts Ich-Es."
"Dem ursprünglichen Walten des „Selbst“-Erhaltungstriebs haftet das Ichbewusstsein ebensowenig an wie dem der anderen Triebe; nicht das Ich will sich da fortpflanzen, sondern der Leib, der noch von keinem Ich weiß."
"Das Du begegnet mir. Aber ich trete in die unmittelbare Beziehung zu ihm. So ist die Beziehung Erwähltwerden und Erwählen, Passion und Aktion in einem. Wie denn eine Aktion des ganzen Wesens, als die Aufhebung aller Teilhandlungen und somit aller—nur in deren Grenzhaftigkeit gegründeter—Handlungsempfindungen, der Passion ähnlich werden muß."
"Das ist der ewige Ursprung der Kunst, daß einem Menschen Gestalt gegenübertritt und durch ihn Werk werden will. Keine Ausgeburt seine Seele, sondern Erscheinung, die an sie tritt und von ihr die wirkende Kraft erheischt. Es kommt auf eine Wesenstat des Menschen an: vollzieht er sie, spricht er mit seinem Wesen das Grundwort zu der erscheinenden Gestalt, dann strömt die wirkende Kraft, das Werk entsteht."